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Haus am Hang
Das Haus steht auf einem Nordhang auf einem langen schmalen Grundstück mit wunderbarer Aussicht ins Donautal. Das
Raumprogramm der Familie mit vier Kindern forderte einen allgemeinen Wohnraum, einen zweiten separierten Wohnraum im Obergeschoß, ein Schlafzimmer und vier Kinderzimmer. Aus der Anforderung der Benutzer entwickelte
sich durch oftmaliges überarbeiten der fast archetypische Grundriß mit zentraler Halle und beidseitig angeordneten Privaträumen mit dazwischen geschalteten Sanitärzonen.
Um die natürliche Wiesenstruktur des
Grundstückes weitgehendst beibehalten zu können wurde ein hölzerner Umgang konstruiert, auf dem man das Haus umschreiten kann. Der Umgang erweitert auch die Wohnbereiche nach außen und bildet eine räumliche Zone
zwischen dem eigentlichen Innen und Außen. Dem Entwurf liegt ein Raster von 1x1 Meter zugrunde. Er wird in den schalreinen Stahlbetonwänden und Stahlbetondecken, im Fußbodenbelag, in der Holzkonstruktion und in den
Fensterkonstruktionen sichtbar. Die tragenden Außenwände stehen außerhalb des Rasters und umhüllen das Gebäude, die tragenden Innenwände und die die Dachkostruktion tragenden Holzsäulen und die Konstruktion des
Umganges folgen dem Raster.
Der im Grundriß ablesbare Raster wurde im Aufriß nicht wiederholt. Das Raumgefühl bestimmte ausschließlich die
Proportionen der Höhe. Das Haus entwickelt sich vom dunklen Keller über ein konventionell belichtetetes Erdgeschoß zu einem lichtdurchfluteten Obergeschoß mit wunderbarer Fernsicht. Die Sonnenenergie wird einfachst
genützt. Die Dachvorstände sind so konstruiert, daß die flache Wintersonne tief ins Haus fällt und dieses erwärmt.
Ab Mitte Mai fällt kein Sonnenstrahl mehr in die Räume und nur das Glashaus benötigt einen extra Sonnenschutz. Ein
Überhitzen des Gebäudes wird so verhindert. Ökologische Aspekte wurden in Materialwahl und Konstruktion berücksichtigt.
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